Wie alles begann…

Als Pastoralassistent Toni Bucher im Oktober 1985 einige Mitglieder der katholischen Jugendgruppen von Rickenbach und Seuzach dazu ermunterte eine Guggenmusik zu gründen, ahnte er wohl selber nicht was sich aus dieser Idee einmal entwickeln sollte.

Was in der ersten Saison, infolge Zeitmangel in farbige Leintücher gehüllt, noch mehr lärmend als musizierend durch einige Beizen in der Umgebung zog, sollte sich später einmal als akzeptable Gugge entpuppen…

Der Weg dorthin war zwar lang, dafür aber nachhaltig. Selbst als 1996 durch massiven Mitgliederzulauf – in Winterthur löste sich eine ganze Gugge auf – plötzlich das Ganze mit doppelt so vielen Guggern zu organisieren war, hielten wir trotz aller Unkenrufe stand.

Die Mörsburg-Schränzer verstehen Herausforderungen gerne als Chance. Nicht nur wenn es um die Haupttätigkeit einer Gugge – das Musik machen – geht, sondern auch bei allen Aktivitäten, welche die Geselligkeit und die Kameradschaft fördern. Dazu gehören nebst sportlichen Anlässen seit Jahren die Festwirtschaften am Albanifest (grösstes jährliches Altstadtfest in Europa) und der Seemer-Dorfet in Winterthur.

Während der Fasnacht sind wir gerne da anzutreffen, wo grosszügige Bühnen, attraktive Umzüge durch malerische Städte und vor allem ein fasnachts-begeistertes Publikum zu finden ist. Ob in der Schweiz oder im mehr oder weniger angrenzenden Ausland – fast keine Distanz ist uns während den 8 bis 10 Wochenenden der ‚5. Jahreszeit‘ zu gross, um ein richtig heisses Fest zu besuchen und dem Publikum mitreissenden Sound zu bieten.

Das Ziel all unserer Arbeit wird also weiterhin sein, mit unserer Musik möglichst vielen Menschen Freude zu bereiten und dabei gewachsene Freundschaften zu pflegen und neue zu schliessen.